DSGVO-Anforderungen an KI-Agenten
Verarbeitungsverzeichnis
Jede KI-Verarbeitung personenbezogener Daten muss dokumentiert werden – Zweck, Umfang, Speicherdauer.
Rechtsgrundlage
Für jede Datenverarbeitung brauchen Sie eine Rechtsgrundlage: Einwilligung, Vertrag oder berechtigtes Interesse.
Datensparsamkeit
KI-Agenten dürfen nur die Daten verarbeiten, die für den spezifischen Zweck notwendig sind.
Transparenz & Auskunftsrecht
Betroffene Personen haben das Recht zu erfahren, wie ihre Daten durch KI verarbeitet werden.
Recht auf Löschung
KI-Systeme müssen personenbezogene Daten auf Anfrage vollständig löschen können.
Keine automatisierten Entscheidungen
Art. 22 DSGVO: Automatisierte Entscheidungen mit erheblicher Wirkung erfordern menschliche Überprüfung.
Technische Lösungen für DSGVO-Compliance
Lokale Datenhaltung
Alle personenbezogenen Daten bleiben auf Ihrer Infrastruktur in Deutschland/EU. Kein Transfer in Drittstaaten.
Automatisches Datenschutzprotokoll
NemoClaw protokolliert jede Datenverarbeitung automatisch im richtigen Format für Ihre Datenschutzbehörde.
Verschlüsselung at-rest & in-transit
AES-256-Verschlüsselung für gespeicherte Daten, TLS 1.3 für alle Übertragungen.
Automatische Löschfristen
Daten werden nach Ablauf der definierten Aufbewahrungsfrist automatisch gelöscht.
DSGVO-Fragen zu KI-Agenten
Darf ein KI-Agent Kundendaten verarbeiten?
Ja, wenn eine Rechtsgrundlage vorliegt (z.B. Auftragsverarbeitungsvertrag) und die technischen DSGVO-Anforderungen erfüllt sind. Wito AI hilft Ihnen bei der rechtssicheren Gestaltung.
Brauche ich einen Datenschutzbeauftragten für KI?
Das hängt von Ihrer Unternehmensgröße und Art der Verarbeitung ab. Wir empfehlen generell, Ihren Datenschutzbeauftragten in die KI-Implementierung einzubeziehen und unterstützen dabei.
Was ist der Unterschied zwischen DSGVO und EU AI Act?
Die DSGVO regelt den Datenschutz allgemein. Der EU AI Act (ab 2025) fügt KI-spezifische Anforderungen hinzu: Risikoklassifizierung, Transparenzpflichten und verbotene KI-Praktiken.
Kann ChatGPT DSGVO-konform genutzt werden?
Nur mit erheblichem Aufwand und Beschränkungen. OpenAI ist ein US-Unternehmen; Datentransfers in die USA sind komplex. Für Unternehmensdaten empfehlen wir lokale KI-Lösungen.
Was passiert bei einem DSGVO-Verstoß durch KI?
Bußgelder bis zu 20 Mio. € oder 4% des globalen Jahresumsatzes. Zusätzlich Reputationsschäden und Verfahren. Mit der richtigen Governance minimieren Sie dieses Risiko auf null.