Die Förderlandschaft 2026 im Überblick
Die deutsche Förderlandschaft für KMU-Digitalisierung hat sich 2025/2026 grundlegend verändert. Mit dem Auslaufen der Bundesprogramme go-digital (Ende 2024) und Digital Jetzt (Ende 2023) ist ein Informationsvakuum entstanden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen durch den EU AI Act und die E-Rechnungspflicht. Doch es gibt weiterhin zahlreiche Fördermöglichkeiten auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene.
go-digital & Digital Jetzt: Was kommt danach?
Das BMWK-Programm go-digital lief Ende 2024 aus und förderte Beratungsleistungen in den Modulen Digitale Geschäftsprozesse, Digitale Markterschließung und IT-Sicherheit mit bis zu 16.500 Euro. Digital Jetzt endete bereits Ende 2023 und bezuschusste Investitionen in digitale Technologien mit bis zu 50.000 Euro.
Direkte Nachfolgeprogramme auf Bundesebene gibt es bisher nicht.
KfW ERP-Digitalisierungskredit
Der KfW ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit (Programm 380/390) unterstützt Investitionen in die Digitalisierung mit zinsgünstigen Krediten bis zu 25 Mio. Euro. Voraussetzung ist die erfolgreiche Absolvierung des KfW Digitalisierungs-Checks.
Der Kredit eignet sich besonders für größere Digitalisierungsprojekte wie ERP-Einführungen, Cloud-Migrationen oder IoT-Implementierungen.
Länderprogramme: Digitalbonus, BW digital & mehr
Zahlreiche Bundesländer bieten eigene Digitalisierungsförderprogramme:
Digitalbonus Bayern: Fördert KMU mit bis zu 50.000 Euro (50% Zuschuss).
Baden-Württemberg: Programm Digitalisierungsprämie Plus.
Nordrhein-Westfalen: Unterstützung über MID-Digitalisierung.
Sachsen: Programm E-Business.
Jedes Bundesland hat eigene Konditionen, Fristen und Anforderungen. Unser Fördermittel-Kompass hilft Ihnen, das passende Programm für Ihr Bundesland zu finden.
EU-Förderprogramme für KMU
Auf EU-Ebene stehen KMU Programme wie Digital Europe (DIGITAL), Horizon Europe KMU-Instrument und der European Innovation Council (EIC Accelerator) zur Verfügung. Diese Programme sind wettbewerbsintensiver, bieten aber höhere Fördervolumen.
Besonders relevant für KMU sind die Digital Innovation Hubs (DIHs), die kostenlose Beratung und Testumgebungen für KI und Digitalisierung anbieten.
Fördermittel-Kompass: Finden Sie Ihre Förderung
Unser interaktiver Fördermittel-Kompass durchsucht die aktuelle Förderdatenbank nach Bundesland, Branche und Unternehmensgröße. In wenigen Klicks finden Sie die passenden Förderprogramme für Ihr Digitalisierungsvorhaben — mit direkten Links zu Antragsformularen und Beratungsstellen.
Schritt für Schritt zum Förderantrag
1. Digitalisierungsbedarf ermitteln: Starten Sie mit unserem kostenlosen Digital Audit, um Ihren aktuellen Reifegrad zu bestimmen.
2. Passende Förderung finden: Nutzen Sie den Fördermittel-Kompass oder lassen Sie sich von uns beraten.
3. Antrag vorbereiten: Erstellen Sie einen Digitalisierungsplan mit konkreten Maßnahmen, Zeitplan und Kostenaufstellung.
4. Antrag einreichen: Reichen Sie den Antrag vor Projektbeginn beim zuständigen Fördergeber ein.
5. Bewilligung abwarten: Die Bearbeitungszeit variiert je nach Programm zwischen 4 und 12 Wochen.
6. Projekt umsetzen: Setzen Sie die geplanten Maßnahmen innerhalb der Förderlaufzeit um.
7. Verwendungsnachweis: Dokumentieren Sie alle Ausgaben und reichen Sie den Nachweis fristgerecht ein.
Förderanträge müssen grundsätzlich VOR Projektbeginn eingereicht werden. Eine nachträgliche Beantragung ist bei den meisten Programmen ausgeschlossen.
Geprüfte Qualität. DSGVO-konform. Made in Germany.
- ISO 9001
- Made in Germany
- DSGVO-konform
- EU-Hosting
- AVV inklusive
- Geprüfte Leistung
Häufig gestellte Fragen
Es gibt keinen direkten Nachfolger auf Bundesebene. Bundesländer bieten eigene Programme wie den Digitalbonus Bayern.
Der KfW ERP-Digitalisierungskredit, Länderprogramme (Digitalbonus Bayern, BW digital) und EU-Programme (Digital Europe, Digital Innovation Hubs) stehen zur Verfügung.
Die BAFA-Beratungsförderung setzt voraus, dass die Beratung von einem beim BAFA registrierten Beratungsunternehmen erbracht wird. Wito AI ist dort nicht registriert; eine über uns erbrachte Beratung ist deshalb nicht über dieses Programm förderfähig. Wir prüfen mit Ihnen, welche anderen Förderprogramme zu Ihrem Vorhaben passen.
Professionelle Digitalisierungsberatung kostet typischerweise 1.500-5.000 Euro/Monat. Wito AI bietet CDO-as-a-Service ab 490 Euro/Monat — rund 80% unter dem Marktdurchschnitt.
Die Bearbeitungszeit variiert: Länderprogramme 6-12 Wochen, KfW über die Hausbank ca. 2-4 Wochen. Wichtig: Der Antrag muss vor Projektbeginn eingereicht werden.
Grundsätzlich ja, sofern die jeweiligen Förderrichtlinien dies erlauben und die Gesamtförderquote nicht überschritten wird.
Weitere Ressourcen
Tools und Informationen für Ihre Digitalisierung